Urlaub-Ostsee

Urlaub an der dänischen Ostsee

Bilderbuchlandschaft durch Eiszeit auf Fünen entstanden

Mit dem Rad unterwegs auf Fünen

Herrliche Sandstrände, vorgelagerte Inselchen und Landzungen, als Hinterlassenschaft der Eiszeit sowie Hügellandschaft und dazwischen naturbelassene Gebiete als Paradies für Zugvögel und andere Tiere, prägen das Gesicht der Insel Fünen. Ferienhäuser auf Fünen im Bereich von Nord- und Südfünen liegen an ruhigerem Gewässer, als diejenigen, die im Bereich der Küste des Kleinen Belt errichtet wurden.

Am Kleinen Belt kann es durchaus ernst zu nehmende Strömungen geben, weswegen Familien und weniger geübte Schwimmer an den anderen, nicht minderschönen Stränden baden sollten. Ein gemütliches Badeplätzchen, zumeist auch etwas windgeschützt, findet man an den Ufern des südfünischen Inselmeeres. Diese Inselwelt setzt sich zusammen aus etlichen kleinen und größeren Inseln. Besonders eindrucksvoll ist ein Blick von den Hügeln Svanninge Bakker, die ganz in der Nähe liegen. Odense ist Inselhauptstadt und kultureller Höhepunkt, wegen des berühmten Sohnes der Stadt, Hans Christian Andersen. Ein Fünen-Urlaub wird oft zum Radurlaub, denn die Insel lässt sich gut auf dem Rücken des Drahtesels erkunden. Unterwegs trifft man immer wieder auf ehrwürdige Zeitzeugen, die bis in die Eiszeit zurückreichen.

Bei einem Streifzug durch den Osten der Insel erkennt man an einem schätzungsweise 1000 Tonnen wiegenden und 10 Meter hohen, steinernen Koloss Schleifspuren, die beim Transport mit den Eismassen entstanden sind. Bei Kerteminde liegt ein aus der Wikingerzeit herrührendes Schiffsgrab. Einzelheiten darüber erfährt man im Ladby Wikingermuseum. Empfehlenswert ist ein Ausflug nach Fåborg. Viele Besucher verlieben sich auf Anhieb in die gemütliche Altstadt, die zum Bummeln einlädt. Am Anfang des 20. Jahrhunderts bildete sich auf Fünen eine Künstlerkolonie. Werke aus dieser Zeit sind beispielsweise in Kerteminde im Johannes Larsen Museum, als auch im Fåborg Museum zu bestaunen. Am nördlichen Stadtrand schließt sich der See Sundet an, der von einem Naturschutzgebiet umgeben ist. Von der Hafenstadt aus führt eine Fähre hinüber nach Aeroe.

Auf den Spuren der Eiszeit auf Aeroe

Die Ahorninsel, wie man ihren Namen deuten könnte, wird von Dänen als besonders dänisch empfunden. Auf nur 88 km² kann man selbst herausfinden, was dänische Lebensart bedeutet. Auch bei der Erschaffung von Aeroe war die Eiszeit am Werk. Im Zentrum der Insel haben zurückweichende Gletscher Hügel aus Geröll und Steinen hinterlassen, die als Endmoräne bezeichnet werden. Die Strände auf der Insel Aeroe sind meist nicht so breit, wie man das von anderen Teilen Dänemarks gewohnt ist. Auch muss man ab und an mit Steinen rechnen, was aber dem Inselurlaub keinen Abbruch tut. Wer sich damit dennoch nicht abfinden kann, wird mit dem Strand von Marstal zufrieden sein.

Ein malerisches Badehäuschen ist hier beliebtes Fotomotiv. Im Ort sind zudem eine Seefahrtsschule und ein Seefahrtsmuseum ansässig. Einen ganz besonderen Reiz hat das Steilküstengebiet Voderup im westlichen Inselteil mit Klippen, die eine beeindruckende Höhe bis zu dreißig Meter erreichen. Weiterer bekannter Inselort ist Ærøskøbing. Wie auf einer Zeitreise fühlt man sich bei einem Spaziergang durch die Gassen des Örtchens, das sich noch im gleichen Antlitz wie vor dreihundert Jahren zeigt. Besucher der Ferienhäuser auf der Insel Aeroe sind immer wieder von den niedrigen Häuschen entzückt, deren bauliche Besonderheit einen ganz praktischen Hintergrund hatte. Nur, weil sie eher niedrig gehalten wurden, konnten sie den teils ziemlich heftigen Winterstürmen unbeschadet trotzen.

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